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Hochmoor
Das Hochmoor "Schönramer Filz"
Das Schönrammer Filz entstand in den Jahrtausenden nach der letzten Eiszeit.
Der Sauerstoffmangel und der hohe Säuregrad im ständig feuchten Boden
hemmt die Zersetzung von abgestorbenen Pflanzenteilen und führt zur Torfbildung.
So wächst das Hochmoor allmählich in die Höhe, daher der Name Hochmoor.
Unser Hochmoor umfasst eine Fläche von rund 500 Hektar und hat zum Teil mehr
als 6 m dicke Torfschichten.
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Nährstoffarmut
In einem Höchmoor herrscht Nährstoffmangel. Die Pflanzen werden nur
aus der Athmosphäre durch Staub und durch Regen mit Nährstoffen versorgt,
da sie keinen Anschluss an das nährstoffreiche Grundwasser haben.
Der durch Wasserüberschuss erzeugte Sauerstoffmangel bewirkt, dass sich abgestorbene
Pflanzen nicht richtig zersetzen- so entsteht Torf. Die darin gespeicherten Nährstoffe
sind für andere Pflanzen nicht verfügbar. Einen Stoffkreislauf wie im
Wald gibt es nicht.
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Pflanzen
Mit diesen extremen Standortbedingungen kommen nur wenige, hochspezialisierte
Pflanzen zu recht.
Der Sonnentau hat sich an den im Hochmoor herrschenden Nährstoffmangel
angepasst. Er fängt mit klebrigen Tröpfchen auf seinen Blättern
Insekten, die er dann verdaut, um Stickstoff zu gewinnen.
Aber auch andere Pflanzen wie z.B. das Wollgras oder das Schnabelried kommen mit
den Bodenverhältnisssen, neben den Torfmoosen, gut zurecht.
Auf den etwas erhöhten, trockenen Stellen finden wir Zwergsträucher
wie Heidekraut, Moos- und Preiselbeeren.
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Tiere
Im Hochmoor sind nur wenige Tierarten beheimatet. Meist handelt es sich um
unscheinbare Lebewesen, die im Wasser zwischen den Torfmoosen leben. Zu den auffälligeren
Tieren gehören die Libellen. Sie sind von besonderer Schönheit. An sonnigen
Tagen können wir ihre Flugkünste an offenen Wasserstellen bestaunen
Birkhühner waren früher im Filz häufig. Heute sind sie durch die
Zerstörung ihres Lebensraumes weitgehend verschwunden.
Kreuzottern kann man auch heute noch begegnen. Sie sonnen sich gerne an warmen
trockenen Stellen.
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